Presseberichte

15.12.2009

Neue Wege für den Wald

Pro Forst – Baustein im Gesamtkonzept der zukünftigen Waldpflege

Kosten senken durch clevere Konzepte: Dass zukunftsweisende neue Modelle sich durchaus bewähren, zeigt das Beispiel des Großheubacher Gemeindewaldes. „Es kann nicht örtliche Aufgabe sein, einen Wald zu bewirtschaften, nur weil man einen besitzt“, hatte sich der Großheubacher Bürgermeister 2005 gesagt. Die Kosten für eigene Beförsterung, für Arbeitskosten geleisteter Bauhof-Stunden, für Versicherungen wie die vorgeschriebenen Abgaben an die Berufsgenossenschaft etc., all das machte den Großheubacher Mischwald damals zu einem Minusgeschäft für die Gemeinde. „Als ersten Kommunalwald in Bayern“, erinnert Oettinger, „haben wir damals unseren Wald auf zehn Jahre an einen privaten Bewirtschafter verpachtet. Heute bei knapp erreichter Halbzeit des Pachtvertrages, können wir schon jetzt positive Bilanz ziehen: Wir erzielen Pachterträge aus dem Vertrag und aus der Jagdverpachtung und haben, ganz wesentlich, durch nachhaltig ausgelegte Waldbewirtschaftung und erweiterte Pflegemaßnahmen, zusätzlich zu den in der Forsteinrichtung aufgeführten, eine deutliche Wertsteigerung des Bestandes erreicht – alles wohl kontrolliert durch das Staatliche Forstamt, das ein Auge auf die Einhaltung des verbindlichen Forstwirtschaftsplanes hat.“

Eifrig dabei waren die Kinder aus Großheubach, als es darum ging, ihren Wald zu bepflanzen

Diese positive Bilanz hat die zukunftsorientierte Denkweise des Pächters, Hess-Forst in Kirchzell, ermöglicht. Dazu Karlheinz Hess: „Unser Wirtschaftskonzept sieht vor, dass wir außer aus sehr mäßigen Holzerträgen auch Sponsoring-Erträge erzielen, die wir als Wertförderungsbeiträge unmittelbar dem Wald selbst zugute kommen lassen.“ Als Sponsoren hatten sich in Großheubach vor allem die Raiffeisen-Volksbank Miltenberg und das Bürgstadter Unternehmen Ziemann hervorgetan, die durch ihr Waldengagement auf die Nachhaltigkeit ihrer eigenen Wirtschaftskonzepte verweisen sowie ihr regionales Engagement unterstreichen. Noch einmal Hess: „20.000 Euro konnten so dem Großheubacher Wald in Form von Sponsoring, übersetzt Strukturverbesserungen wie z.B. Aufforstungen, Verkehrssicherungsmaßnahmen, Wegebau u.v.m. Zugeführt werden.“ Beliebt sind auch die Kettensägenkurse on Hess. Sie haben das Interesse der Großheubacher an ihrem eigenen Wald neu beflügelt und dazu geführt, dass inzwischen viele Großheubacher Familien als so genannte Selbstwerber Brennholz aus dem Kommunalforst als umweltverträgliche Wärmequelle für ihre Häuser und Familien nutzen.“

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Artikel aus der Zeitschrift "Initiative Zukunft im Landkreis Miltenberg" - Dezember 2009

Zuletzt geändert am: 04.10.2011 um 20:21

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