Presseberichte

22.11.2011

Allee der Bäume beim Forsthaus Kohlgrube

Naturschutz: Initiative auf gräflichem Waldgrundstück beim Forsthaus Kohlgrube soll Interesse an Wald und Natur wecken

Eine Allee, viele Baumsorten: Auf einem von Steinbuch aus zu erreichenden gräflichen Waldgrundstück im Revier Rehbach zwischen Morrhütte und Forsthaus Kohlgrube wurden am Samstag für eine neue Allee 23 Jahresbäume gepflanzt. Mitgeholfen haben auch Ideengeber Karlheinz Hess (rechts) und Diplom-Forstingenieur Jürgen Leidner (Dritter von rechts). Foto: Ernst Schmerker
Eine Allee, viele Baumsorten: Auf einem von Steinbuch aus zu erreichenden gräflichen Waldgrundstück im Revier Rehbach zwischen Morrhütte und Forsthaus Kohlgrube wurden am Samstag für eine neue Allee 23 Jahresbäume gepflanzt. Mitgeholfen haben auch Ideengeber Karlheinz Hess (rechts) und Diplom-Forstingenieur Jürgen Leidner (Dritter von rechts). Foto: Ernst Schmerker

Michelstadt. Die Idee, jährlich einen „Baum des Jahres“ auszurufen, wurde 1989 mit dem Pflanzen einer Stieleiche in Wahlstedt (Schleswig-Holstein) geboren. Um dem Vorhaben eine breitere Basis zu geben, wurde 1991 von namhaften Umweltverbänden ein Kuratorium zur Schaffung lokaler Alleen gegründet. Nun ist auf einem von Steinbuch aus zu erreichenden Waldgrundstück von Graf Raimund zu Erbach-Fürstenau zwischen Morrhütte und Forsthaus Kohlgrube die erste Odenwälder „Allee der Bäume“ im Werden.
Die Idee, dort initiativ zu werden, kam von Interforst-Chef Karlheinz Hess (Kirchzell). Nach einer entsprechenden Flächenvorbereitung durch ein Team des Gräflichen Forstamtes unter Leitung von Förster Jürgen Leidner pflanzten Interforst-Mitarbeiter dort am Samstag folgende Jahresbäume: Stieleiche, Buche, Sommerlinde, Bergulme, Speierling, Spitzahorn, Hagebuche, Vogelbeere, Wildbirne, Silberweide, Hängebirke, Esche, Wacholder, Schwarzerle, Weisstanne, Rosskastanie, Schwarzpappel, Waldföhre, Walnuss, Bergahorn, Vogelkirsche und Elsbeere. All diese Bäume werden auf wetterfesten Schildern beschrieben. Um die Pflege der Allee wollen sich künftig Gerhard Germann (Steinbuch) und seine Freunde vom Naturschutzbund (Nabu) Michelstadt kümmern. Die Initiatoren hoffen, mit ihrer Aktion neues Interesse an Wald und Natur zu wecken.
Mit ein Ziel der Ideen Baum des Jahres und Alleen mit Bäumen des Jahres ist es, das Wissen über bekannte Baumarten zu vertiefen und seltene oder vom Aussterben bedrohte Bäume wieder bekannter zu machen. Zum Beispiel in der Schule, meinen die Initiatoren.

Pressemeldung von Echo Online vom 18.11.2011 - Bild und Text: E. Schmerker

Zuletzt geändert am: 22.11.2011 um 20:52

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